Dez
07

Prominente als “Vorleser” in der Richard-Schirrmann-Schule

Abtauchen in Märchen und Geschichten

Bericht von www.stadtecho-hennef.de vom 26.11.2011

Landrat Frithjof Kühn

Landrat Frithjof Kühn

 

Rhein-Sieg-Kreis (mw) -„Die Kinder waren sehr aufmerksam und haben sehr genau zugehört und die Geschichte in Bildern nachgezeichnet”, lobte Landrat Frithjof Kühn das Interesse der Schulkinder der Klasse 2 der Richard-Schirrmann-Schule. Gerne waren er und weitere prominente Persönlichkeiten aus dem Rhein-Sieg-Kreis anlässlich der bundesweiten Vorleseinitiative „Wir lesen vor – überall & jederzeit” der Einladung der Förderschule des Rhein-Sieg-Kreises in Hennef mit seinen Außenstellen in Siegburg und Eitorf nachgekommen, als Lesepaten die Lust der Kinder am Lesen zu wecken.
Landrat Frithjof Kühn begeisterte die Schülerinnen und Schüler mit einem Auszug aus dem Buch „Glitzerkatze und Stinkemaus” von Andreas Steinhöfel.
Gespannt lauschten die Mädchen und Jungen der Geschichte, in der sich Katz und Maus – eigentlich wohl Gegner, aber von ihren Artgenossen abgelehnt – zusammentun, um gemeinsam Pfote in Pfote in ein neues Leben zu wandern. „Lesen ist die wichtigste Schlüsselqualifikation in der Wissensgesellschaft – aber immer weniger Kinder und Jugendliche in Deutschland lesen gut oder gern. Diesem Trend wollen wir als Förderschule mit Schwerpunkt Emotionale und soziale Entwicklung bewusst entgegentreten
und für unsere Kinder, Eltern und in der Öffentlichkeit Signale setzen.
Denn nichts weckt die Leselust der Kinder sicherer als der frühzeitige Kontakt mit Geschichten”, erläuterte Schulleiter Jürgen Heinzer die Motivation an der Teilnahme des bundesweiten Vorlesetages.
Der bundesweite Vorlesetag fand bereits zum achten Mal statt. Die Initiative der Zeitschrift „DIE ZEIT” und der „Stiftung Lesen” hat das Ziel, das Vorlesen und Erzählen in Deutschland zu fördern und zu verbreiten.

Nov
18

Schüler musizieren für Schüler – Sankt Martin an der Richard- Schirrmann- Schule

Wie jedes Jahr ging am 11.11. um 8:30 der Martinszug der Schule durch benachbarten Straßen in Bröl. Doch dieses Jahr gab es eine tolle Neuerung: Zum ersten Mal begleiteten die Schüler der Musikklasse des 9. Jahrgangs der Gesamtschule Hennef unter Leitung von Frau Kröger- Schönbach  den Umzug mit einem Bläserensemble. Mit kräftiger Musik wurde der Gesang der Schüler begleitet.

Nach dem Martinsspiel am Feuer gab es Dank der großzügigen Spende der Bäckerei Gilgen für jeden Schüler einen frischen Weckmann, der das Frühstück in den Klassen zur Freude der Kinder bereicherte.

 

Okt
21

Klassenübernachtung der 5b

 

 

Zuerst waren wir im Märchenwald in Altenberg. Dann haben wir den Altenberger Dom besichtigt.
Phillip hat entdeckt, dass der Dom Ähnlichkeiten mit “Notre Dame” hat.
Als wir wieder in der SChule waren, hatten wir Spielzeit.
Die Mädchen haben mit Filli- Pferden gespielt.
Chrisitan hat Fußball gespielt und Phillip und Maik haben mit Bauklötzen gebaut.
Zum Abendessen gab es Pizza und einen Kuchen von Frau Wolf.
Nach der Nachtwanderung haben wir in der Turnhalle geschlafen.
Den Film Aschenbrödel haben wir nach dem Frühstück im Computerraum angesehen. Schade, dass es nur eine Nacht war. Es war schön.

Klasse 5b

Okt
07

Blumen für “Wimmi” – Zehn Jahre FOGS in Siegburg

Sep
06

„Kein Kind fällt durch das Raster“

„Kein Kind fällt durch das Raster“

Bericht vom Rhein-Sieg-Anzeiger (01.09.11)

Eine neue Schulform nur für die Bewohner des Kinderheims Pauline von Mallinckrodt wurde ins Leben gerufen. Die Minischule umfasst höchstens sechs Teilnehmer pro Schuljahr. Die Kinder im Alter zwischen sieben und 13 Jahren werden intensiv betreut.

Jürgen Heinzer (2. v.l.)

Siegburg – Ein Drama sei es gewesen, jedes Mal aufs Neue, berichtet Sonja Boddenberg. Als Leiterin des Kinderheims Pauline von Mallinckrodt wirft sie so schnell nichts um. Doch bei der Erinnerung an jene Ereignisse verzieht sie noch heute das Gesicht. “Das Mädchen wollte nicht zur Schule gehen, sie hatte große Angst.” Wenn das Taxi vorfuhr, sei das Kind davongerannt – “sie kroch unter den Schrank, um nur nicht in den Unterricht zu müssen.” Was tun? Auch die kleinen Bewohner von Kinderheimen müssen natürlich zur Schule gehen. “Es gilt der Leitsatz ‘Kein Kind fällt durch’s Raster’”, erklärt die Heimleiterin. Das täten auch die allermeisten nicht – “aber ein paar eben doch”. Über 100 Jungen und Mädchen beherbergt die Einrichtung in Wolsdorf. Elf von ihnen waren im vergangenen Jahr nicht in der Lage, den Unterricht einer Förder- oder gar einer Regelschule zu besuchen.

“Immer mehr Kinder werden nicht beschult” erklärt Sonja Boddenberg, und das aus ganz unterschiedlichen Gründen: Manche seien nicht fähig, sich in eine Gruppe zu integrieren. Andere würden – eine disziplinarische Maßnahme – vorübergehend vom Unterricht ausgeschlossen. Wieder andere hätten schlicht nie ausreichend lange an einem Wohnort gelebt, um dort in ein Schulaufnahmeverfahren zu gelangen. All diese Kinder sind potenziell gefährdet “durch das Raster zu fallen”, sagt Heimleiterin Sonja Boddenberg. Doch was passiert mit diesen Kandidaten, wenn alle anderen Kinder vormittags in der Schule sind? Wenn das Kinderheim gewissermaßen verwaist ist? Sie wurden früher innerhalb einer so genannten “Notgruppe” betreut, die sich eigentlich um Krankheitsfälle kümmert. “Das finden die Kinder natürlich super”, erklärt Boddenberg mit einem Schmunzeln. Hurra,die Schule fällt aus! “Doch so verletzte ich meine Pflicht, die Kinder zur Schule zu schicken.” “Eine Lösung musste her”, bestätigt auch Jürgen Heinzer.

Heinzer leitet die Richard-Schirrmann-Schule in Hennef, eine Schule mit dem “Förderschwerpunkt emotionale und soziale Entwicklung”. Die Hennefer arbeiten mit dem Siegburger Kinderheim zusammen: Einige der Siegburger besuchen den Unterricht in der Bröler Einrichtung. Doch seit dem vergangenen Jahr gibt es auch noch eine weitere Form der Zusammenarbeit: Gemeinsam haben die Verantwortlichen 2010 eine neue kleine Schulform nur für die Bewohner des Kinderheims ins Leben gerufen. Die Mini-Schule umfasst höchstens sechs Teilnehmer pro Schuljahr. Die Kinder im Alter zwischen sieben und 13 Jahren werden intensiv betreut und auf den ganz normalen Schulbesuch an einer Förder- oder sogar an einer Regelschule vorbereitet. Zwei halbe Arbeitsstellen sind dafür eingeplant, einer Lehrerin der Richard-Schirrmann-Schule sowie eines Sozialpädagogen aus dem Kinderheim.

Die Idee des Hausunterrichts ist dabei nicht einmal besonders revolutionär, berichtet Jürgen Heinzer: “Der Gesetzgeber sieht es durchaus vor, dass Kinder etwa mit bestimmten Störungsbildern zu Hause unterrichtet werden.” Und zwar genau fünf Stunden in der Woche. Dass diese geringe Stundenzahl nicht viel bringen dürfte, lässt sich am Augenrollen von Jürgen Heinzer ablesen. Er und Sonja Boddenberg haben nun mit ihrer Mini-Schule eine Einrichtung ins Leben gerufen, die ihre Schützlinge fünf Stunden pro Tag unterweist. Die Kinder würden gruppenfähig gemacht, lernschwache würden gefördert, aggressive reintegriert.

“Das kann eine Schule nicht alleine leisten”, sind sich die Ideengeber einig. Deswegen läuft nun seit einem Jahr das Pilotprojekt des Hausunterrichts, oder beser: des Heimunterrichts. Erfolge hätten sie bereits vorzuweisen, erklären Boddenberg und Heinzer: Die meisten Kinder bräuchten nur ein Halbjahr der vorbereitenden Maßnahme, um für den normalen Unterricht fit zu werden. Zwei Jungen hätten bislang ein komplettes Schuljahr benötigt. Doch auch sie besuchten heute täglich die Richard-Schirrmann-Schule.

Doch kaum ist das eine Problem gut gelöst, dräuen die nächste Sorge: Geld. Rund 35 000 Euro im Jahr müssen die Kooperationspartner für die Maßnahme aufbringen. Und die Finanzierung, betont Sonja Boddenberg, komme weder vom Jugendamt, noch von der Schulverwaltung: “Die kommt aus Spenden.” Eine zusätzliche Einnahmequelle beschert dem Kinderheim künftig ein Geistesblitz des Geschäftsführers Dieter Gessner: Während er über Reparaturarbeiten am Dach sinnierte, kam ihm die Idee, dort eine Photovoltaikanlage zu installieren. Gedacht, getan: Im Juli wurde eine 235 Quadratmeter große Anlage in Betrieb genommen, die sich nicht nur amortisieren, sondern auf lange Sicht auch einige tausend Euro Überschuss im Jahr erwirtschaften soll.

Zwar darf das Kinderheim als Einrichtung kein Unternehmen betreiben, wohl aber sein Förderverein. Und der überreichte bereits einen Scheck über 20 000 Euro, die dem Hausunterricht zugute kommen sollen. Überdies, erklärt Gessner, baue man auf das neue Bildungs- und Teilhabepaket der Bundesregierung: “Vielleicht können wir von dort etwas hinzu bekommen. Darauf hoffen wir sehr.” Denn, gibt Sonja Boddenberg zu bedenken: “Die Auffälligkeiten werden immer größer. Die Heime sind brechend voll. Oft gehören Kinder, die bei uns ankommen, eigentlich in eine Spezialeinrichtung. Doch bis sie dort aufgenommen werden können, vergehen oft mehrere Monate. So lange sind sie hier.”

Zwischenzeitlich habe sie “in täglichem Dialog” mit Jürgen Heinzer gestanden, wie man Mittel auftreiben könne für die spezielle Form des Unterrichts. Die Heimleiterin hofft deshalb auf mehr Hilfe der Behörden: “Ich habe den großen Wunsch, dass die Ämter sich zusammentun und endlich etwas machen.”

 

Jul
08

Bildungsnetzwerk Hennef

Bildungsnetzwerk Hennef

Bericht von www.extraeBlatt.de vom 06.07.2011

 

Glückliche Gesichter bei den Unterzeichnern der Bildungsvereinbarung im Rahmen des lokalen Bildungsnetzwerkes Hennef für den Übergang zwischen Grundschule und weiterführender Schule in Hennef. Foto: Stadt Hennef

 

14 Schulleiter und die Vertreter der Stadt Hennef unterzeichnen Vereinbarung

Hennef (dmg/br). Inklusion und der Übergang von der Grundschule zu den weiterführenden Schulen – diese beiden Themen stehen im Mittelpunkt des Bildungsnetzwerkes Hennef, das in den letzten Wochen in Kooperation zwischen Stadt und Schulen erarbeitet wurde. Vorläufiges Resultat ist die “Bildungsvereinbarung im Rahmen des lokalen Bildungsnetzwerkes Hennef für den Übergang zwischen Grundschule und weiterführender Schule in Hennef”, die nun von den Leiterinnen und Leiter aller Hennefer Grundschulen und aller Hennefer weiterführenden Schulen und der Stadt Hennef unterzeichnet wurde.

Die Idee zu dieser Vereinbarung war in der regelmäßig stattfindenden Schulleiterkonferenz entstanden, bei der die Teilnehmer sich darüber ausgetauscht hatten, wie man den Übergang von der Grundschule zu den weiterführenden Schulen optimieren könne. Wunsch aller Bildungsträger in Hennef ist es, die Bildungschancen und -möglichkeiten der Kinder und Jugendlichen zu verbessern. Leitgedanke ist dabei die Chancengerechtigkeit und das Bestreben, kein Kind und keinen Jugendlichen auf diesem Weg zurückzulassen.

Um dieses Ziel zu erreichen, bedarf es, so die Präambel der Vereinbarung, “vielfältiger gemeinsam aufeinander abgestimmter Anstrengungen auf den unterschiedlichsten Ebenen. (?) All dies setzt in weit höherem Maße als dies bisher der Fall war, die Kooperation von Schulen untereinander voraus.”

Konkrete erste Ziele sind beispielweise

- Austausch von Arbeitsmethoden in den jeweiligen Schulformen,
- Austausch von Inhalten der Lehrpläne,
- Austausch von psychosozialem Hintergrundwissen in Bezug auf einzelne Schüler und
- gemeinsame Fortbildungsangebote für Lehrerinnen und Lehrer in den Bereichen Unterrichtsentwicklung, Inklusion und Schulentwicklungs-management.
Lenkungsgruppe übernimmt die Koordination
Die gemeinsamen Aktivitäten sollen durch eine Lenkungsgruppe gesteuert werden. Die Lenkungsgruppe besteht aus:
- zwei Vertretern der Grundschulen,
- zwei Vertretern der weiterführenden Schulen,
- einem Vertreter der städtischen Förderschule,
- je einem Vertreter der Förderschule des Rhein-Sieg-Kreises und der Sankt Ansgar Schulen in Hennef und
- einem Vertreter des Schuldezernates der Stadt Hennef.

Nach Einschätzung des Hennefer Schuldezernenten Stefan Hanraths ist eine derartige Bildungsvereinbarung in dieser Form im Rhein-Sieg-Kreis sicherlich richtungsweisend. Begleitet wird das Netzwerk auch vom Regionalen Bildungsbüro im Amt für Schule und Bildungskoordinierung des Rhein-Sieg-Kreises, dessen Leiterin Petra Fallet-Viehmann vor der Unterzeichnung in einem Referat zum Thema “Was bedeuten gute Bildungsübergänge für das Kind” die Bedeutung einer solchen Vereinbarung ausdrücklich hervorhob.
Baustein im Masterplan Inklusion
Neben der Bedeutung, die die Bildungsvereinbarung für die Zukunft des Hennefer Bildungsnetzwerkes hat, ist sie auch ein weiterer, wichtiger Baustein im Masterplan Inklusion, im Rahmen dessen der Verein “Schule für alle” e.V., der Stadtsportverband Hennef, der “Verein betreute Schulen” e.V., und die Stadt Hennef im Dezember 2010 eine Kooperation mit dem Ziel geschlossen hatten, Inklusion als zentrales Leitbild der Bildungslandschaft Hennef und darüber hinaus in allen Lebensbereichen in Hennef zu etablieren.
Bürgermeister Klaus Pipke hatte damals die Kooperation mit den Worten begrüßt: “Die gemeinsame Erziehung von Menschen mit und ohne Behinderung ist nicht nur ein Ziel der UN-Behindertenrechtskonvention, sondern die Zukunft der Bildung.”

Die Unterzeichner
Die Unterzeichner der Bildungsvereinbarung im Rahmen des lokalen Bildungsnetzwerkes Hennef für den Übergang zwischen Grundschule und weiterführender Schule in Hennef” sind
- Klaus Pipke, Bürgermeister
- Stefan Hanraths, Erster Beigeordneter Stadt Hennef
- Katholische Grundschule, Anne Föster-Palmer, Schulleiterin
- Gemeinschaftsgrundschule Gartenstraße, Edgar Zens, Schulleiter
- Grundschule Hanftalstraße, Hildegard Wahlen, Schulleiterin
- Gemeinschaftsgrundschule Am Steimel, Gerlinde Schwanitz, Schulleiterin
- Gemeinschaftsgrundschule Happerschoß, Ingrid Henning, Schulleiterin
- Gemeinschaftsgrundschule Söven, Renate Kellerbach, Schulleiterin
- Gemeinschaftsgrundschule Siegtal, Axel Precker, Schulleiter
- Schule in der Geisbach – Förderschule mit dem Förderschwerpunkt Lernen, Ursula Hagen, Schulleiterin
- Gemeinschaftshauptschule Hennef, Herbert Brengmann, Schulleiter
- Kopernikus-Realschule, Erika Rollenske, Schulleiterin
- Städtisches Gymnasium Hennef, Martin Roth, Schulleiter
- Gesamtschule Hennef, Jochen Herchenbach, stv. Schulleiter
- Richard-Schirrmann-Schule, Förderschule des Rhein- Sieg-Kreises – Förderschwerpunkt Emotionale und soziale Entwicklung, Jürgen Heinzer, Schulleiter
- St. Ansgar Schulen, Heinz-Georg Diehl, Schulleiter

Jun
06

Piratenfest 2011

Artikel des Extra-Blatt über das Piratenfest 2011

Mai
28

Projektwoche in der Klasse 4c

Gleich geht es in die Bäume...

Die Klasse 4c von Frau Wenning und Herr Bördgen nutzte die Tage der Projektwoche zu täglichen Abenteuern in direkter Nähe der Schule. Am Montag ging es auf die Bröl, die es mit dem Schlauchboot zu überqueren galt. Am Dienstag forderte das “laufende A” die Kompetenzen der Schüler heraus, um am nächsten Tag die Bäume auf dem Schulhof auf ungewohnte Art zu erobern.  Und nach einer Wasserwanderung in der Bröl gab es zum Abschluss der Projektwoche ein Radtour mit Picknick an der Bröl.

Apr
20

Abenteuertag 2011

Artikel des Extra-Blatt über den Abenteuertag 2011

Feb
19

Theaterfetival im Siegburger Stadtmuseum 2011

Bericht über das Theaterfestival im Siegburger Stadtmuseum 2011

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