Hundertwasser-Projekt

Im letzten Halbjahr hat die Klasse 4 in Siegburg im Kunstunterricht den Künstler Hundertwasser kennen gelernt und Bilder in Anlehnung an ihn gemalt. Einige wunderbare selbst gemalte Bilder verschönern seit geraumer Zeit den Leseclub-Raum der Zweigstelle.


Das schreiben die Schüler:

Hundertwasser wurde im Dezember 1928 in Wien als Friedrich Stowasser geboren. Sein Vater starb, als Friedrich erst 1 Jahr alt war. Seine Mutter arbeitete bei einer Bank, damit sie ihn ernähren konnte. Hundertwasser war deswegen sehr oft alleine und vertrieb sich schon als Kind die Zeit mit malen. Später studierte er Kunst. Das Studium brach er ab, weil es ihm zu langweilig war. Er ging lieber auf Reisen, besuchte Kunstausstellungen und Museen in vielen Ländern. Außerdem malte er weiter selber.
Hundertwasser starb im Jahr 2000 mit 71 Jahren.

Der Name des Künstlers war eigentlich Stowasser. Auf einer Reise in Russland lernte er aber, dass Sto übersetzt Hundert bedeutet. Deswegen nannte er sich seitdem Hundertwasser. In Japan lernte er Schriftzeichen für Frieden und Reich und hat sich von Friedrich in Friedensreich umbenannt. Regentag hieß auch das Schiff, was er selber restauriert hat. Aus Friedrich Stowasser wurde im Laufe der Zeit Friedensreich Regentag Dunkelbunt Hundertwasser.
Friedensreich Hundertwasser verwendete vor allem leuchtend bunte Farben (wie rot, gelb, grün, blau). Schwarz benutze er als Kontrastfarbe und manchmal setzte er silberne oder goldene Farbe sparsam als Akzent ein.
Hundertwasser malte nie gerade Linien mit dem Lineal oder rechtwinkelige Ecken, daher waren die Linien geschwungen und kurvig. Hundertwasser benutze einige Elemente besonders oft in seinen Bildern. Zum Beispiel Spiralen. Auch Zwiebeltürme, versteckte Gesichter, Augen und Häuserreihen finden sich oft in seinen Bildern. Außerdem haben wir Bäume, die wie Lollies aussehen, entdeckt. Auf einigen Bildern findet man Tropfen in silber oder gold .


Lilly, Emily, Aurel, Benjamin, Eliso, Gerome, Justin und Michael