Der Unterricht in allen Fächern wird an der Richard-Schirrmann-Schule nach den gleichen Richtlinien wie an der Grundschule erteilt. Schüler*innen mit dem zusätzlichen Förderschwerpunkt Lernen werden im zieldifferenten Bildungsgang Lernen unterrichtet.
Am Ende des ersten Halbjahres der Klasse 4 erhalten alle Schüler*innen im zielgleichen Bildungsgang eine Schulformempfehlung, analog zur Grundschule.
Dennoch gibt es deutliche und offensichtliche Unterschiede zwischen der Richard-Schirrmann-Schule und der Grundschule:
- durchgängige sonderpädagogische Expertise in allen Stunden und Fächern
- Spezialisierung auf die Förderung der emotionalen und sozialen Entwicklung der Schülerinnen und Schüler
- Lehrerinnen und Lehrer, die Kinder mit Förderbedarf im emotionalen Erleben und sozialen Handeln bedingungslos annehmen und als pädagogische Herausforderung begreifen
- Unterricht in kleinen Lerngruppen (8-11 Schüler)
- Doppelbesetzung in den Lerngruppen; das heißt in 6-12 Stunden pro Woche unterrichten zwei Lehrer*innen gleichzeitig eine Lerngruppe
- Unterricht mit innerer und äußerer Differenzierung
- Individualisierung des Unterrichts bezogen auf die Bedürfnisse des einzelnen Kindes
- Klassenlehrerprinzip (die meisten Unterrichtsstunden hat ein Kind bei seiner Klassenlehrerin bzw. seinem Klassenlehrer)
- Vielfältige Pausenangebote (Spieleausleihe, Soccer-Court mit Betreuung, betreute Drinnen-Pause, 3-4 Aufsicht führende Personen in der großen Spielpause)
- AG-Angebote zur sozial-emotionalen Förderung in klassenübergreifenden Gruppen
- Therapieangebote während der Zeit der Beschulung (Sprachtherapie und Ergotherapie)
- Kontinuierliche Kooperation mit außerschulischen Partnern (Jugendamt, Jugendhilfe, Tagesgruppen, Schulpsychologischer Dienst, Psychiatern, Psychologen und Therapeuten)
- Intensive Elternarbeit
- Schülerspezialverkehr für alle Schüler*innen
- FOGS-Gruppen mit intensiver Betreuung und Förderung in Kleingruppen (8 Kindern) durch je eine*n Pädagog*in und einer Ergänzungskraft im Nachmittagsbereich
